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The calendar for 2016 offers a run through current themes and ways of pictorial expression: line drawings on paper alternating with painting on rubber.

Kalender 2016 Loechle_Titel

The year sets in with a bird figure creating her own time and space:
ZEITRAUM. February comments on egocentric vison.
March offers this year’s motto: „less than all“ – reflecting on our
individual share of existence and attitude towards it: DASEINSPERSPEKTIVE –
and possible ways to see and meet the sun – die SONNE: diversity of
perception for each individual in each given moment …so do April, June, August, September, October and November.
The battleship in May reflects my ongoing involvement in the Hartlepool bombardement remembrance project (the English North-East seaside town washeavily shelled by German battleships 16th December 1914)February, July and November offer ways to look at what we might call „nature“ – NATUR.
The year closes with a depiction of Actaeon, the hunter turned stag under the charms of Artemis.
And an awareness of one having to let go – LOSLASSEN

This calendar would not have been possible without the help of WILLIAM
BLAKE.

Kalender 2016 Loechle_Juli

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2015-10_Einladung_Slittwood-Waters

Diese Installation im alten Milchwerk in Tübingen ist der Versuch, mit künstlerischen Mitteln eine Landschaft vorzustellen und zu beleben, die mir bei regelmäßigen Englandaufenthalten über die Jahre zur mythischen Landschaft geworden ist.

Slittwood_IMG_0111

Immer wieder erschienen mir beim Durchstreifen des „Originals“ im englischen Weardale einzelne Plätze und Situationen als ideale Orte für die Inszenierung mythischer Geschichten – die schicksalsträchtige Grotte, wo der stolze Jäger Actaeon der badenden Artemis und ihrer Nymphen gewahr wird – und die er als Hirsch verlässt; oder das Gewässer, aus dem Arethusa panisch flieht, um sich vor der Zudringlichkeit des Flussgottes Alpheus in Sicherheit zu bringen, nur um am Ende selbst zur Quelle zu werden.

Die Präsentation setzt Fotografien von Tilman Rösch, die während eines gemeinsamen Besuchs 2008 entstanden, als Zitate zur Benennung des zaubrischen Ortes ein – und das Glucksen und Rauschen des Flusses Slitt wird durch eine Videoinstallation hörbar – und sichtbar.

Sarg-lange-nacht_1600px

Am 14.3.2015 nahm ich im Rahmen des Bestattungshauses Haller an der
Langen Nacht der Museen von Stuttgart teil – sieben Künsteler hatten die Möglichkeit sieben Särge zu gestalten:

Mein Sarg ist für mich eine Mischung aus Nest, Bett und Boot,

auf jeden Fall eine bergende Behausung für den Übergang ins
Unbekannte…

Ich sehe den Verwandlungsprozess begleitet von einem Wiedereintritt
in elementare Verhältnisse

von Erde, Feuer, Wasser und Luft – und die sandgestrahlten
Glaszylinder, die den Sarg begleiten

illustrieren in ihrer lichten Mischung aus Transparenz und
Gegenständlichkeit diesen Schwebezustand.

Das Feuer, die Wärme, scheint dabei im menschlichen Gegenüber auf!

„Arche für Anfänger“ : immerhin der Glaube, dass die Fahrt
irgendwohin führt.

Dieter Loechle: Installation

Dieter Loechle: Installation 'Arche fuer Anfaenger'